
Projekttitel
Kombination von Oxidation und künstlicher Grundwasseranreicherung (MAR) – Übertragbarkeit und Anwendbarkeit für die Wasserwiederverwendung - Phase 1
Projektnehmer
Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH
Projektvolumen
146.988 €
Projektbeginn
01.11.2011
Laufzeit
20 Monate
Kurzbeschreibung
Im Projekt OXIMAR 1 soll das Wiedernutzungspotential von behandeltem Abwasser durch eine Kombination aus Oxidation und künstlicher Grundwasseranreicherung (MAR) untersucht werden. Die Vorläuferprojekte OXIRED 1 und 2 zeigten durch Ozonungsversuche und simulierter Untergrundpassage die hohe Leistungsfähigkeit dieser Verfahrenskombination bezüglich der Entfernung von gelöstem organischen Kohlenstoff (DOC) sowie organischen Spurenstoffen.
Durch OXIMAR 1 wird das wirtschaftliche Potential der Kombination „Oxidation & MAR“ untersucht und deren Anwendbarkeit in Abhängigkeit der geplanten Wiedernutzung mit anderen Verfahren (z.B. Umkehrosmose) verglichen. Um die Umsetzung im Großmaßstab zu vereinfachen, werden die notwendigen hydrogeologischen Systemvorrausetzungen definiert.
Am Ende von OXIMAR 1 wird entschieden, inwiefern eine zweite Projektphase (OXIMAR 2) stattfinden soll. Diese zweite Phase sollte Folgendes beinhalten:
- die Untersuchung der Bildung von toxischen Oxidationsnebenprodukten und etwaigen, daraus resultierenden Risiken,
- die Erstellung eines Testprotokolls für DOC und org. Spurenstoffe, durch das eine schnelle Vorhersage der erreichbaren Wasserqualität durch die Verfahrenskombination aus Oxidation und Grundwasseranreicherung ermöglicht wird,
- die Modellierung von Spurenstoffen und DOC des produzierten Rohwassers anhand einer Fallstudie,
- eine Risikobewertung, durch welche die ökologischen und gesundheitlichen Risiken, die durch die Ozonung entstehen, transparent dargestellt werden.
Sowohl die Risikobewertung als auch die Modellergebnisse können dazu dienen, Diskussionen und Verhandlungen über etwaige Feld- und Großmaßstabsversuche zu vereinfachen.
Finanzierung:
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